Freitag, 2. Mai 2014

Bielatal (27.April 2014)

Wir überlegten bis eine halbe Stunde vor Abfahrt, welches Gepäck heut nun in den Rucksack gehören würde. Ob des reichlichen Regens der letzten Tage entschieden wir uns für das leichte Gepäck und beschlossen mal wieder auf Schusters Rappen unterwegs zu sein. Gesagt getan. Zu einer gemäßigten Zeit trafen wir alle am vereinbarten Treffpunkt ein und starteten ins Bielatal. Dies ist ein beliebtes Klettergebiet, entlang des kleinen Flüsschens Biela, welches im Böhmischen entspringt als Hammersbach, sich im Sächsischen mit der Dürren Biela vereinigt und nach etwa 18km in der Elbe mündet.  Wir wählten den Weg oberhalb der Schweizermühle und über Stufen stiegen wir seicht bergan.


Unser erstes Ziel war ein verwunschen wirkender Rapunzelturm. Dieser wurde als Ruine erbaut, vermutlich irgendwann Ende des 18. bis Mitte des 19.  Jahrhunderts. Ein schöner Ort um kurz zu verweilen und mit etwas Phantasie war es nicht schwer, eine kleine gedankliche Zeitreise zu unternehmen. 


Weiter oberhalb des Bielatales ging es durch Wald, vorbei an kleinen Felsformationen mit schönen Aussichtspunkten zum nächtes Highlight ein weiterer Turm auf einem etwas größeren Aussichtsplateau. 

Bald führte uns der Weg abwärts direkt ins Bielatal hinunter. Hier führt ein  breiter Wander- und Forstweg recht unspektakulär bis hinein in die Böhmische Schweiz. Diesem folgten wir bis nach Eiland/Ostrov um dort auf ein erfrischendes Getränk einzukehren. Nachdem der Durst gestillt war und wir doch nicht umhin kamen, eine böhmische Knoblauchsuppe zu genießen, ging es ein Stück des Waldweges zurück.


Einige Meter nachdem wir die böhmisch-deutsche Grenze passiert hatten, bogen wir links ein, um den Aufstieg zu den Grenzplatten zu nehmen. Die Grenzplatten sind ein beliebter und wunderbarer Aussichtspunkt, der zum verweilen einlädt. Was wir auch taten........


Von den Grenzplatten führte uns der Weg zurück durch einen märchenhaft wirkenden Wald....lichtdurchflutet, die Vögel zwitscherten fröhlich....vorbei an Felsformationen zurück ins Tal.

 

Im Tal angekommen ein paar Schritte vorbei an der Ottomühle ging es auf der gegenüberliegenden Seite wieder hoch, um zu den Fahrzeugen zu gelangen. Dort hatten wir eine kleine Wanderung von 14km mit wenigen Höhenmetern hinter uns und stellten mal wieder fest, dass das Bielatal nicht nur zum Klettern, sondern auch lukrativ zum Wandern ist.


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