Donnerstag, 7. November 2013

Sattelberg/Spicak (Oktober 2013)

Die Sonne lachte und wir hatten einen Nachmittag lang Zeit, was lag da näher, als auf einem kleinen Spaziergang den goldenen Herbst zu genießen. So schnappte ich mir meinen Hexenbesen und lud zum späten Mittag im Nachbardorf eine liebe Freundin nebst Junior auf und wir flogen nach Oelsen. Ich hatte ihr schon voller Begeisterung von der kleinen Runde vorgeschwärmt. Doch was war das, konnte ich meinen Hexenbesen nur als 5. Gefährt hinzustellen.....hm......nunja wir stiefelten einfach los. 
Unser Weg führte uns heut erneut an den östlichen Rand des Osterzgebirges über dessen Höhen. Doch weit kamen wir nicht. Ein großer Kastaninenbaum lud uns ein seine glänzenden Früchte und sein Laub zu sammel, darin zu rascheln.......



Aber wir schafften es, weiter zu kommen. Entlang eines Feldweges, über aufgeweichte sumpfige Wiesen und kurz vor einem kleinen Wäldchen überschritten wir die deutsch böhmische Grenze. Recht schnell zeigte sich unser heutiges Tagesziel, der Sattelberg mit einer Höhe von 723m. Seinen deutschen Namen hat er seiner doppelgipfigen Form zu verdanken. 


Am unmittelbare Fuße des Berges angekommen, durchliefen wir erst einen wunderbar lichtdruchfluteten Wald. Im weitern gelangten wir über Blockhalden zum Gipfel. Die Spitze des Gipfels zeichnet sich durch Basaltsäulen aus. Bergspitze und die Basaltblockhalden sind weitgehend frei höherer Vegetation. Der Sattelberg ist ein markanter Punkt zwischen dem Geigingberg und dem Hohen Schneeberg/Decinsky Sneznik und galt als sogenannte Landmarke. Im Rahmen der königlich-sächsischen Triangulation wurde hier im 19. Jahrhundert ein Festpunkt errichtet. Zeitzeuge sind heut noch Reste des Sockels. 


Hier gönnten wir uns eine lange Pause mit wunderbarem Ausblick ins weite Land.......


Auch zeugt nun ein Gipfelbuch von unserem Besuch. 


Für den Abstieg wählten wir den Osthang. Hier stießen wir auf Sandstein, welcher als ca 10 m hohe Formationen sich hier präsentiert. Taschenlampen hatten wir dabei so konnten wir der kleinen Höhle einen Besuch abstatten. So ging es ein eine ca 15m langen Schlund. 

hier ein Stück der Sandsteinformation
Zurück ging es wieder über die Wiesen, durch das kleine Wäldchen mit Blick auf das Elbsandsteingebirge. Auf den Bergwiesen konnten wir auch noch Spuren von Blumen entdecken. 

 

Wieder am Auto hatten wir einen wunderbaren Herbstspaziergang von ca 5-6km hinter uns und ich freute mich besonders, dass ich  sehr heimatverbundenen Menschen wieder ein neues Stückchen Heimat zeigen konnte.



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