Sonntag, 4. November 2012

Weinwegswanderung (3. Oktober 2012)

Heute schnappte ich mir mein Rad und hatte im Auge das Dresdner Hochland. Doch wie es so ist, es kam mal wieder anders als geplant. In Birkwitz angekommen wurde ganz kurzfristig umgeplant.....Und wieder waren wir im Dienste des Weines unterwegs. Allerdings diesmal auf des Schusters Rappen. Das Rad war fix angeschlossen und auf ging es Richtung Oberpoyritz wo wir in den unteren Weinwanderweg einstiegen. 



Hier fanden entlang des Weges einige schöne Impressionen.....



Unser erstes angesteuertes Ziel war das Weingut Zimmerling direkt unterhalb der Rysselkuppe. Ein hiesiger Winzer bei dem sich seit 1992 Wein und Kunst vereinen. Nicht nur dass es hier köstlichen Wein gibt, die Skulturen der Künstlerin sind anmutig, grazil und wunderschön. So zieren selbige auch die Etiketten der Weinflaschen. Also ließen wir uns hier nieder um ein edles Tröpfchen zu genießen.......

Gewürztraminer-Weißburgunder-Grauburgunder
Die Sonne begann sich langsam zu zeigen und wir blickten in die vor uns liegenden Weinreben.....


Aber unsere Wanderung war ja noch nicht beendet. So schlumperten wir weiter bis nach Pillnitz wo wir in den Friedrichsgrund abbogen. Rechts und links entlang des Meixbaches (darum im Volksmund auch Meixgrund genannt) die steilen Hänge des Friedrichsgrundes schlängelt sich ein romantischer Waldweg über einige kleine Brücken bis man am oberen Ende es Tales zur Meixmühle gelangt. Diese blickt auf eine 600 jährige Geschichte zurück. Seit etwa 1820 wird die Mühle als Gasthaus genutzt. Eine alte Überlieferung aus Zeiten Augusts des Starken behauptet, dass der Meixbach durch eine Stube geleitet wurde, um dass die hohen Herrschaften baden konnten......Hier mag jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen, ob der Glaubwürdigkeit dieser Überlieferung......


Tatsache ist, dass die Mühle 1895 vollständig abbrannte, inklusive Mühlteich, der zu dem damaligen Zeitpunkt leer gewesen sein soll. Die Mühle wurde wieder aufgebaut und für den Fremdenverkehr erweitert. 1991 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. 

Mühlteich mit einem Nebengebäude
Weiter führte uns der Weg Richtung Dresdner Hochland über Brücken, vorbei an Wiesen, über eine Strasse........











Bis wir unser nächstes Ziel den Borsberg erreichten. Ein bewaldeter Berg der mit seinen 362m ein beliebtes Ausflugsziel im Dresdner Umland ist. Der Weg über den Friedrichsgrund, die Meixmühle wurde bereits 1780 durch König August den I. angelegt. Als Zeitzeuge finde man heut noch die künstlich angelegte Felsgrotte. Im Sommer ist es aber ein etwas schwieriges Unterfangen diese als solche auszumachen.....


Für den Abstieg wählten wir den Weg über den Tiefen Grund. Ein wunderbarer Waldweg der in dem kleinen Örtchen Graupa endet, wo wir den schönen Tag noch bei einem Eis ausklingen ließen, ehe es zurück nach Birkwitz ging. Dort hatten wir eine 12-13 km Wanderung hinter uns und ich schwang mich auf mein Rädel und strampelte noch gen Heimat.......


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