Mittwoch, 21. März 2012

Rauenstein Bärensteine (18. März 2012)

Der frühe Vogel fängt den Wurm....oder so ähnlich......heute ein Tag ohne Verpflichtungen und was sollte mich da in den vier Wänden halten? In den Füßen krabbelte es, also packte ich schnell ein wenig minimalistisch meinen Rucksack und los ging es.
Meinen "Hexenbesen" stellte ich auf dem Wanderparkplatz am Fuße der Bärensteine ab, freute mich über die Sonne und die noch angenehmen kühlen Temperaturen. 
Meine erste Wegstrecke führte mich durch einen wunderbar lichtdruchfluteten Wald, am morgendlichen Feldrand entlang


Das Erste meiner drei auserwählten Tagesziele war der Rauenstein. Ein an Wochenenden doch recht überlaufener, aber auch immer wieder schöner Gipfel.
Der Rauenstein gehört mit seinen 304m Höhe zu den Tafelbergen der vorderen sächsischen Schweiz.


Da ich aber sehr früh den Gipfel erklomm, hatte ich selbigen fast gänzlich für mich allein und konnte den morgendlichen Ausblick genießen.
Da der Rauenstein über seine Grad noch weiter zu erwandern ist, machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Frühstücksplatz.


Und fand ihn auch. 


Anfänglich hörte ich nur das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes, fing es nun  doch langsam an irgendwo hinter mir zu plappern....für mich das Zeichen des Aufbruchs.
So ging es weiter Richtung Pötzscha, um von da aus, meine nächstes Tagesziel zu erreichen...den großen Bärenstein. Auch er zählt zu den Tafelbergen und misst eine Höhe von 327m. 
Für den Aufstieg wählte ich die abseits der touristischen Wege liegenden Riegelhofstiege.


Oben angekommen, war der Tag nun schon etwas weiter fortgeschritten, aber mit ihm auch die Sonne und Wärme. So suchte ich mir ein schattiges Plätzchen und schaute in die Weltgeschichte und ließ meinen Gedanken freien Lauf. 
Die Sonne rückte weiter, was mir wieder das Zeichen zum Aufbruch gab. Wollte ich doch auch noch den kleinen Bruder des großen Bärensteines erwandern. 
Erstaunlicher Weise ist der kleine Bruder etwas "größer" gewachsen. Er erhebt sich 338 m, ist aber von der Fläche ein etwas kleinerer Tafelberg. Er ist einer meiner Lieblingsplätze. 


Bis 1943 befand sich hier ein kleines Ausflugslokal. Durch die Wirren des Krieges konnte das Lokal nicht aufrecht erhalten werden. So sind heut nur noch die Grundmauern zu sehen.


Geht man auf und um den Bärenstein ein wenig stöbern, findet man eine kleine Einsturzhöhle auch Diebskeller genannt. Man findet auch eine Plakette zum Andenken an Wilhem Leberecht Götzinger, ein lutherischer Theologe, der als Erschließer der sächsischen Schweiz gilt. Ja auch damals wusste man bereits die Schönheit der Heimat zu schätzen. 
So nochmal ein abschließendes Bild von einem meiner persönlichen Lieblingsplätze in der Heimat. 


Hier endete meine kleine Wanderung von reichlich 8 km nur, aber drei ausgesprochen schönen Bergen und doch einigem Bergauf und -ab. 












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