Samstag, 10. März 2012

Rathener Gebiet (02.März 2012)

Schon seit geraumer Zeit trug ich mich mit dem Gedanken, meine Wanderungen so zu gestalten, dass sie mich an lang nicht mehr besuchte Orte führen oder ich die Wegführung so kombiniere, wie ich sie lange Jahre nicht mehr gewandert bin und mich dabei wieder versuche an Karte, Kompass oder Sonnenstand zu orientieren. Denn mit zunehmender Technik, merkte ich, dass die Wanderkarte zusehens im Rucksack blieb und ich irgendwann überlegen musste, wie ich eine Karte überhaupt einnorde.  Und dabei gehören doch Wanderkarten und -bücher zu meiner Lieblingslektüre!

Als ich mich heute zu einer kleinen Wanderung entschloss, konnte man die eigene Hand vor Augen kaum erkenne, so dicht war der Nebel. Mein Auto parkte ich in Oberrathen und ich konnte anfangs nur schwer die andere Elbseite erkennen. Doch während der Fährfahrt begann sich  der Nebel wie von Zauberhand zu lichten. Die Seilfähre war auf Grund des Hochwassers ausser Betrieb. So wurden die Fahrgäste mit einer kleinen Motorfähre über die  Elbe nach Niederrathen gebracht. 

Das kleine Bächlein, was vom Amselsee her in die Elbe führt, staute sich zurück.



Ich stieg auf zu meinem ersten Ziel dem Rhododendronpark....

und zur Rathener "Kleinen Bastei" .
Dort wurde mein unverbesserlicher Optimismus mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt.










allerdings......bei einem Blick in die andere Richtung.....
von Sonne keine Spur



weiter ging es über die Höhen......

....ein Blick zurück


Ja, wo bin ich eigentlich unterwegs .... richtig in der sächsischen Schweiz 

Nun hatte ich mein eigentliches Ziel erreicht. 
Der Gamrig, eine frei stehende Felsgruppe, deren Schönheit schon Casper David Friedrich zu schätzen wusste und sie als eines der Motive in seinem  Gemälde "Der Wanderer über dem Nebelmeer" erfasste. 

Doch bevor ich den Gipfel erklomm, stattete ich der Höhle am Fuße des Berges einen Besuch ab.





Dann führten mich bequeme Holztreppen zum Gipfel hinauf.




Trotz des diesigen Wetters bot sich mir ein schöner Ausblick. 



Jetzt hieß es für mich, wieder zurück nach Rathen. Ein kurzes Stück Weg durch den Wald. 
Weit war es nicht mehr

Ein besonders hübsches Kleinod in Rathen möchte ich euch nicht vorenthalten. 
Ein kleiner Brunnen mit scheinbaren Spielzeugfiguren, doch nein, die kleinen Skulpturen auf den Sandsteinsäulen, stellen bekannte Kletterfelsen im Rathener Gebiet dar....
u. a. die Lokomotive, den Mönch, die Nonne, die Gans........


Wieder an der Fähre, noch ein abschließender Blick ... So hatte ich heute ein kleineWanderung gemacht,  die mich seit vielen Jahren mal wieder auf dem Garmig führte, eine kleine Runde von ca 5 km, eine Runde auf der ich mein GPS nichtmal an hatte.......











Kommentare:

  1. Hallo Conny,

    wo nimmst Du nur die Zeit her um das alles zu schreiben?? Wie auch immer, das Ergebnis ist super und erinnert mich daran wie sehr ich die Sächsische Schweiz vermisse.

    Aber ich habe auch gerade Berge um mich herum. Bis Ende Mai bin ich noch im schönen Hermannstadt (Sibiu) in den transsivanischen Bergen unterwegs.

    Hoffe man sieht sich mal wieder öfters, z.B. im Frühling zu einer Sonntagswanderung. (lass mich auch gern überraschen ;-)

    Liebe Grüße, Karsten !

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  2. Hallo Karsten,
    Danke!
    Na dann werde ich versuchen deine Sehnsucht zu schüren ;-) Sonntagswanderung klingt hervorragend!
    Allerdings dich mit ner Wanderroute überraschen.....könnte sich äusserst schwierig gestalten ;-)
    Aber ich werde mein Bestes geben :-D Ich freu mich schon!

    Du bist aber auch in ner wundervollen Ecke unterwegs!

    Liebe Grüße vom Hexenberg
    Conny

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