Mittwoch, 7. September 2016

Loop

Auch wenn gerade der Sommer sich von seiner wärmsten Seite zeigt, hatte ich vor geraumer Zeit die Idee einen Loop zu stricken. Eine "In-die-Siebziger" Dame erzählte mir von ihrer Lieblingswinterjacke in der Farbe schwarz und flott geschnitten, flott wie sie selbst. Da hatte ich den Gedanken, da kann man doch bissl farblich was machen....einen Loop in einem satten dunkleren Rot. Und da man ja bekanntlich das Rad nicht zweimal erfinden kann, nur eben im besonderen hier beim Stricken, Muster immer wieder verschieden zu variieren, waagte ich mich nun auch mal daran, einen Mustermix selbst zu kombinieren. Ich entschied mich für einen Zopf am Rand und ein schräg verlaufendes Lochmuster. Und nach der ein oder anderen Reihe, stellte ich zufrieden fest, dass mir mein Experiment gefiel. Doch noch beim Stricken, kam mir der Gedanke...."hm nur Rot....nee, das kann ich noch bissl auflockern" ..... Gesagt getan. Ein warmes wollweiß lockert die ganze Sache nun auf.
Verstrickt hab ich eine sechsfädige Sockenwolle mit vierer Nadeln. Das Muster ist unabhänig von Wolle und deren LL und  lässt sich in Breit und Länge variieren, wie man es gerade benötigt
Und das ist draus geworden........


Montag, 18. April 2016

Und wieder ein paar Socken

Da ich mich mittlerweile auch im Sockenstricken bissl gefestigt hab und es mir auch viel Freude bereitet an solchen zu arbeiten, schwirren mir auch hier tausende Idee'n durch den Kopf. Inspiriert von meinen Strickjulen, einer Socken produzierenden Freundin und vielen Socken in der Strickgruppe und Bildern im großen weiten Web, haben mir schon immer zweifarbig geringelte Socken gefallen. Also Wolle raus und einfach drauf los gestrickt. 
Ebenso finde ich es hübsch im Winter zum Hauskleidchen ein paar geschoppte Socken über den Strumpfhosen zu tragen. Auch hier holte ich mir Inspiration im großen weiten Web. 
Anleitung hab ich zu beiden paar Socken nicht genutzt. Ich hab lediglich mit rechten und linken Maschen ein wenig jongliert und auf eine der vielen Sockentabellen im Net zurück gegriffen, um die richtige Maschenzahl für 4-/bzw. 6-fädige Wolle zu haben. 
Verstrickt habe ich jeweils keine 100g Sockenwolle mit einer 2.5er bzw. 3.5er Nadel. 
Doch nun schaut selbst was daraus geworden ist......


Donnerstag, 18. Februar 2016

Socken für einen Riesen

Der nächste Winter kommt gewiss....nach diesem Motto sind mir ein Paar Socken vergleichbar groß wie kleine "Elbkähne" von den Nadeln gesprungen. 
Da ich mittlerweile Freude am Socken stricken gefunden hab, meinen Frieden nur noch nicht so recht mit der Ferse machen konnte, stellte ich mich erneut dieser Herausforderung. 
Die Desingnerin der Socken empfahl die Wickelmaschenferse. Dank des großen weiten Web wurde ich schnell fündig und fand in Ringelmasches Handarbeitsblog die Ferse sehr gut beschrieben. Also auf ins Abenteuer. Der Schaft war schnell gestrickt und siehe da die Ferse auch. Die Länge des Fußes war etwas ungewohnt, da ich bisher noch keine Gelegenheit hatte, Socken für einen Riesen zu stricken. Die zweite Socke folgte auch recht fix und die Ferse war erneut fix rum gestrickt. 
Die Anleitung der Schafpatensocken hab ich wieder in englischsprachigen Strickplattform Ravelry gefunden. 
Gestrickt sind die Riesensocken mit klassischer Sockenwolle vierfädig und einer 2,5er Nadel. 
Die Anleitungen für die Socken, als auch die Ferse sind gut beschrieben und erhalten meine uneingeschränkte Empfehlung. 


Montag, 25. Januar 2016

Inuit-Mütze

Hier kann ich guten Gewissens behaupten, was lange währt, währt gut. Vor über einem Jahr als ich entdecken konnte, dass es auch Freude macht, Mützen zu stricken, machte ich mich in der großen weiten Welt des Internets auf die Suche. Und wie es manchmal der Zufall so will, wurde ich ganz spontan fündig und wusste, das ist genau die Mütze, die du dir selbst stricken möchtest. Gefunden hatte ich die Mütze im Blog der Designerin mit einem Link zur Anleitung und passenden Wolle. Ein kleines Team namens "Zauberwiese" bietet traumhafte Wolle in wunderschönen Färbungen an, eine unsägliche Gefahr schwach zu werden. Doch oh weh, das Inuit-Mützenset gab es zwar in tollen Farben, aber keiner die ich mir eingebildet hatte. So nahm ich Kontakt mit der Desingerin auf, welche sich auch umgehend bei mir meldete und mir Mut machte, meinen "Kummer" dem Zauberwiesenteam mitzuteilen, was ich auch tat. Nun ging ein langer und äusserst angenehmer Mailwechsel hin und her. Farben gab es tolle, aber keine die ich mir eingebildet hatte. So schrieben mir die beiden, sie färben mir die Wolle, so wie ich sie mir wünsche. Und es dauerte weder lange, noch entstanden für mich irgendwelche Extrakosten und ich erhielt ein ganz liebevolles Päckchen mit vielen hübschen und gut verwendbaren Kleinigkeiten und taumhafter Wolle.
Angenadelt war dann die Mütze schnell...... Nach einigen Fehlversuchen mit dem verflixten Maschenstich wandte ich mich hilfesuchend an meine Strickjulen und bekam auch prompt Hilfe. Ina erklärte mir es auch ganz geduldig. Allerdings sollte zwischen meinem Strickstart mit den Fehlversuchen und dem Hilferuf ein ganzes langes Jahr vergehen in denen natürlich allerhand andere Dinge etstanden. Hoch gestrickt war die Mütze dann schnell. Mein erstes Mal eine Innenmütze stricken, sollte mir auch gut gelingen. Gefühlt zog sie sich zwar etwas, da sie einfach nur glatt gestrickt wird, aber allein durch die traumhafte Wolle machte es viel Freude die Arbeit immer wieder in die Hand zu nehmen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, mein Kopf fühlt sich sehr wohl bekleidet und wartet nun nur noch auf mal richtig kaltes Einsatzwetter......naja so schlimm ist das nicht, denn irgendwie warten ja noch ein paar Meter Wolle, um zu Handschuhen verarbeitet zu werden. 
Die Anleitung ist sehr gut nachzuarbeiten und das Zauberwiesenteam zaubert wunderschöne Wolle und beide erhalten meine uneingeschränkte Empfehlung. 
Angaben zur Wolle, Nadeln Anleitung findet ihr im Blog der Designerin und bei Zauberwiese (beides bereits oben verlinkt) .




Freitag, 22. Januar 2016

Mütze Baltique

Diese Mütze hatte ich durch Zufall mal beim Stöbern im Internet gesehen und da sie mir gefiel, blieb sie auch vage in meinen Gedanken hängen. Viel, viel später lief mir in einem Laden ganz urplötzlich knall-lila Wolle über den Weg und ich wusste sofort dass aus genau dieser Wolle genau diese Mütze werden würde. Und nicht nur das, auch wusste ich sofort, wer sei bekommen sollte. Die passte nur auf den Kopf einer jungen Bergfreundin. 
Die Mütze ist mit einem Garn LL 100g/250m, das Bündchen mit einer Nadelstärke 2,5 und der Korpus 3 gestrickt. Die Anleitung, im unerschöpflichen Dropsportal zu finden, ist verständlich geschrieben und gut nachzuarbeiten. 


Mittwoch, 4. November 2015

Loop mit Zöpfen

Die Wolle stach mir schon vor längerer Zeit bei einem Freundinnenbummel durch die große Stadt ins Auge. Und da es mit Wolle wie mit Wanderschuhen ist.....man kann ja nie genug davon haben :-) ..... musste diese Wolle mit, ohne ihr eine besondere Bestimmung zugeteilt zu haben. 
Diesmal brachte mich die Ausstrahlung einer jungen Freundin auf den spontanen Gedanken....genau mit der Wolle stricke ich einen Loop für sie. 
Die Anleitung dazu hab ich irgendwann mal im Netz gefunden. Da das Muster aber sehr einfach ist, hatte ich mir nichts dazu abgespeichert, nur handschriftlich in meinem Notizbuch ein paar Angaben dazu festgehalten. Gefallen hat mir das Muster besonders, weil es innen, als auch aussen das gleiche verzopfte Muster aufweist. 
Verstrickt hab ich mit einer 4er Nadel 17og Wolle mit einer LL 50g/133m. Der Loop misst eine Breite von 20cm und einen Umfang von 120cm und kann damit bequem doppelt um den Hals geschlungen werden und der nächste Winter kann kommen... 


Samstag, 10. Oktober 2015

Mütze Guggeren

Eine Mütze mit so einem schönen Namen kann nur schön sein und als ich sie im Internet entdeckte, wusste ich, die MUSS ich unbedingt stricken und diesmal sogar für den eigenen Kopf. 
Den Namen wählte die Designern nach einem Ortsnamen aus, der ihr offenbar gut gefiel. 
Die Anleitung findet ihr kostenfrei im Blog der Designerin. Die Anleitung hat sie nochmal optimiert und beim betrachten ließ sich der Wunsch selbige zu stricken keinesfalls mehr auf die Lange Bank schieben. Wolle war schnell gefunden. Ein Petrolton sollte gut zu meinem roten Haar passen. Und los ging es. Das Bündchen war schnell hoch gestrickt und die Art des Zusammenstrickens erschien mir logisch und gut händelbar. War es es auch, allerdings mein erstes Mal auf diese Art etwas zusammen zu stricken und da tat ich mich schon schwer und hatte das Gefühl meine Finger fangen an sich zu verknoten und würden in dieser Lage für Ewig und Immer bleiben. Nun schwante mir, was mir noch bevor stand.  Hatte ich doch schon vor einiger Zeit mal über eine Riesenmenge an Maschen verzopft. Und so zog sich das tatsächlich über die ganze Mütze hin. Verzopfen an sich ist ja kein Problem, aber ab einer gewissen Anzahl an Maschen sollten die Finger der Stricker/innen schon über eine gewisse Unerschrockenheit verfügen. Zugegeben, ich machte mich immer mit einmal ganz tief durchatmen an die "Drehreihen". Die beiden ersten Reihen danach verlangten auch schon noch eine Art Aufmerksamkeit und Geduld. Diese überstanden entspannte sich die Stricklage bis zum nächsten Dreh. Und so wuchs die Mütze zusehens und ich hatte trotz allem meine Freude dran und konnte schon beim lebendigen Erzählen über die Mützenfertigung eine meiner Strickjulen ganz sehr zum lachen bringen. 
Verwendet habe ich eine Wolle aus 100% Polyacryl mit einer LL 100g/250m und Nadeln im Bündchen 2,5 und für den Mützenkörper 3. Die Anleitung ist richtig gut beschrieben und lässt sich mit etwas Geduld ob der oben erwähnten Schwierigkeiten problemlos nachstricken. 
Verstrickt habe ich 112g und somit blieb noch reichlich Wolle für einen Paar kleine Müffchen dazu.